Besagt eine Langzeitstudie bei Mittelständlern.

Eine sinnvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit, gute Bezahlung und die Sicherheit des Arbeitsplatzes

sind die entscheidenden Kriterien für die Bindung von Arbeitnehmern an ein Unternehmen.

Rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 30 mittelständischen  Unternehmen wurden über einen Zeitraum von sieben Jahren befragt.

Danach würden rund Dreiviertel aller Beschäftigten auf jeden Fall oder mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einmal eine Tätigkeit beim derzeitigen Arbeitgeber anstreben. Allerdings behauptet fast jeder Dritte der Befragten, dass die Belegschaft sich nicht mit dem eigenen Unternehmen identifizieren kann.

Dr. Christian Ernst, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Berufsbildung und Personalführung am Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften, begleitet seit vielen Jahren Unternehmen bei der Organisationsentwicklung, von Mitarbeiter-Zufriedenheits-Befragungen bis hin zu Personalmanagement-Workshops.

Die grundlegende Frage der Untersuchung war: Was ist Menschen im Beruf besonders wichtig und damit eine virulente Quelle der Mitarbeiterbindung?

Auf die Frage nach Störfaktoren beklagen vor allem in den Wirtschaftsunternehmen knapp die Hälfte der Beschäftigten

(48 Prozent) einen „Abteilungsegoismus“, der die abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit erschwert. Hier seien personalpolitische Methoden noch rar gesät, so Ernst.

Resümee:
Zur Motivation gehören immer zwei: „Ein Unternehmen, das motivieren will und kann, und ein Arbeitnehmer, der auch motivierbar ist und dies auch verdient hat.“

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