"Gibt es ein Unternehmer-Gen?" 

Unter diesem Motto stand das Regionalgruppen-Treffen vom 27. Mai 2014 im Weinkeller auf dem Schloss Wartensee.

 

Die Mitglieder der Regionalgruppe beleuchteten und diskutierten das Thema intensiv und stellten sich auch die Frage, wann Unternehmer sein stark macht und wann krank.

Hier einige der diskutierten Thesen in Kurzform:

  • Gottfried Schatz, emeritierter Professor für Biochemie, Universität Basel, vertritt die Meinung, dass es zwar kein Unternehmer-Gen gibt, wohl aber genetische Veranlagungen, die - richtig geweckt und gefördert - eher für eine Zukunft als Unternehmer sprechen als andere.
  • Lars Hinrichs, der Gründer des sozialen Netzwerkes XING, ist überzeugt: „Unternehmer haben einen kleinen Gendeffekt. Wenn sie Chancen und Risiken gegeneinander aufwiegen, überwiegen einfach die Chancen.“
  • "Das Kernelement aber ist, unternehmerische Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen.", sagte Silke Tegtmeier, die an der Lüneburger Leuphana Universität zum Thema forscht.
  • Das Projekt „Leonhard“ Unternehmertum für Gefangene, initiiert von Prof. Bernward Jopen, geht davon aus, das Kleinkriminelle unternehmerische Qualifikationen haben und diese nur anders gelenkt werden müssten.

Unser Umkehrschluss: Sind Unternehmer in der Grauzone und nur noch nicht im Gefängnis?!

Wir forschten immer weiter und kamen dann doch noch zum Unternehmer-Gen. Es heisst RS1486011.

Unser Resümee:

  • Unternehmer mit diesem Gen, haben Spass, und das macht sie stark. Sie sehen den Sinn und erkennen was rentabel ist.
  • Unternehmer ohne dieses Gen, haben Stress, und das macht sie krank. Sie sehen den Sinn nicht und somit auch keine Rentabilität.

Es kommt also immer auf die Konstellation und die Interaktion mit dem Umfeld an.

Unser zweites Fazit lautet: Unternehmermisch erfolgreich sein, ist nicht gleichzustellen mit „Ich bin eine gute Führungskraft“. Denn für eine gute Führungskultur braucht es noch einige Zutaten mehr.

Unter diesem Aspekt gehen wir in den nächsten Anlass und beschäftigen uns mit dem Thema Generation Y.

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